• Ökonomische Gründe: Für den Nutzer ist Leihen billiger als kaufen, unnötige Anschaffungen werden vermieden, Liegezeiten von Gegenständen umgangen.
    Der Nutzer spart Stauraum, Wartungsaufwand und hat weniger Verpflichtungen.
  • Soziale Gründe: Vernetzung, Austausch & Weiterbildung wird ermöglicht. Die Gemeinschaft wird aktiviert und Synergieeffekte in der Stadt / Gemeinde / Quartier können genutzt werden. Wenn die Gemeinschaft schon besteht, ist eine Verstetigung dieses Konzeptes leichter, der Zugang zum Nutzen der Dinge wird demokratisiert und das Gemeinwohl nachhaltig gestärkt.
  • Ökologische Gründe: Ressourcen werden effizienter genutzt, weniger Dinge müssen hergestellt werden, Lebensdauer von Dingen kann verlängert werden.

Vorteile des Konzeptes gegenüber Peer-to-Peer Sharing (P2P – von Endnutzer zu Endnutzer)

  • Nutzer können etwas anbieten, müssen das aber nicht
  • Mitglieder können einfach nur ausleihen
  • der Ort kann zentral und zugänglich liegen
  • die Öffnungszeiten sind verlässlich
  • eine kritische Masse an Gegenständen kann bereitgestellt werden (eine große Auswahl erhöht die Attraktivität des Angebotes)
  • Online-Katalog erhöht Nutzerfreundlichkeit und auch Nutzerzahlen
  • Bibliothek der Dinge als Institution fungiert als verantwortliche Instanz und schafft Vertrauen
  • neben dem Leihservice ist die Bibliothek der Dinge ein Ort für die lokale (soziale) Vernetzung, Austausch von Wissen & Impulsgeber für neue Projekte u.v.m.
  • Bibliotheken der Dinge unterstützen die Verstetigung und Weiterentwicklung bereits bestehender Formate (bspw. RepairCafe, bike kitchen)
  • das Konzept der Bibliothek der Dinge spricht sowohl jung als auch alt an